Was sind Farben

Was sind eigentlich Farben. Farben sind nichts anderes als eine Lichtreflexion.

 

Farbenstern

 

Wir sehen das Licht nicht wirklich in Farben, denn es ist zusammengesetzt aus den sieben Spektralfarben unterschiedlicher Wellenlängen. Würden wir ein Prisma in das Sonnenlicht halten, würde durch die unterschiedlichen Wellenlängen das Licht in verschiedenen Winkel gebrochen werden und wir könnten somit alle Spektralfarben des Lichtes sehen. Ein einfaches Beispiel ist der Regenbogen. Sie sehen wunderschöne Farben wie:

Regenbogenfarben

das ist einfach nur durch die Regentropfen in seine Spektralfarben zerlegtes Licht.

Weitere Beispiele wären Regentropfen auf einer Wiese bei Sonnenschein. Die ganze Wiese fängt an wie zu glitzern. Oder wenn Sie einfach eine CD umdrehen und in das Sonnenlicht oder einfach unter eine Glühbirne, die das Tageslichtspektrum umfasst, halten, werden Sie die Spektralfarben auf der Oberfläche der CD sehen.

 

Das Ganze nennt man auch Additive Farbmischung.

 

Bei der additiven Farbmischung (Farbaddition) werden die Farben in 3 Grundfarben zerlegt.

additive Farbmischung

–          Rot, Grün und Blau (RGB), je mehr Farben zusammen kommen, umso heller wird das Ergebnis.

–          Die Farben addieren sich (Addition)

–          Dadurch, dass sie sich addieren, kann man aus den Grundfarben eine Vielzahl neuer Farben erstellen

–          Die Mischfarbe ist bei der additiven Farbmischung stets heller als eine Komponente.

–          Das Prinzip der additiven Farbmischung gilt bei Farben, die von LICHTQUELLEN ausgehen.

 

 

Die Subtraktive Farbmischung – malen mit Körperfarben

 

Bei der subtraktiven Farbmischung müssen Körperfarben (im Gegensatz zu den Lichtfarben bei der additiven Farbmischung) mit einer Lichtquelle beleuchtet werden, um sichtbar zu werden.

Dazu gehören auch bedruckte oder eben farbige Oberflächen.

 

subbtratkive Farbmischung

Wie funktioniert das nun?

Wir sehen Farben nur dadurch, dass ein Teil der Lichtstrahlen an der Objektoberfläche reflektiert (zurückgestrahlt) und ein anderer Teil der Lichtstrahlen absorbiert (aufgenommen) wird.

Ein Blatt, mit einer magentafarbenen Fläche reflektiert die Farben ROT und BLAU. Somit erscheint es uns MAGENTA. (Das Zusammenfügen von Rot und Blau ergibt Magenta.)
Gleichzeitig absorbiert es Grün.  (Es nimmt die Farbe Grün quasi in sich auf – unser Auge kann diese Farbe dann nicht mehr wahr nehmen.

Aus diesem Grund spricht man bei der Mischung von Pigmentfarben (bzw. Körperfarben) auch von der

„Subtraktiven Farbmischung“, weil unser Auge quasi nur das Licht sieht, welches auch reflektiert wird. Also welches vom Körper abgestrahlt wird.

 

Wichtig: bei der subtraktiven Farbmischung entstehen immer dunklere Farbtöne als die Grundfarben.

 

Wenn wir einen schwarzen Gegenstand sehen, wird kein Restlicht (wie z.B. Magenta oder Grün) reflektiert, was das Auge aufnehmen kann. Somit werden auch keine Spektralfarben reflektiert.

Wiederum bei einem weißen Gegenstand,  wird das gesamte Licht, also alle Spektralfarben reflektiert. Deshalb sprechen viele Menschen auch immer davon, Schwarz und Weiß wären keine Farben im eigentlichen Sinne.

 
Was ist nun der Unterschied zwischen additiver und subtraktiver Farbmischung? Die farbige Erscheinung von Licht bzw. eines Lichtstrahles bezeichnet man als Lichtfarbe, die farbige Erscheinung von Objekten bezeichnet man als Körperfarbe. Während bei der additiven Farbmischung sich die Lichtfarben addieren und deshalb die Helligkeit zunimmt, ist es bei der subtraktiven Farbmischung umgekehrt: Hier nimmt die Helligkeit wegen der Absorption der Lichtstrahlen ab und die gemischten Farben erscheinen dunkler.